Mi KI in Sekunden zu Pins und Produktfotos

Und das Beste? Ich nutze denselben Workflow heute auch, um realistische Produktfotos (für meinen EtsyShop) zu erstellen – in Sekunden.
Wenn du regelmäßig mit Canva arbeitest, kennst du das bestimmt:
Man sitzt da, voll motiviert, Kaffee steht bereit – und dann… verfliegt die Zeit. Zwei Stunden später ist der Kaffee kalt, der Pin halb fertig und irgendwie… hm. Irgendwas fehlt.
Der Text passt nicht ganz. Das Foto wirkt gestellt. Und dieses eine Element, das eigentlich alles zusammenbringen sollte, sieht aus, als wäre es in der Mittagspause entworfen worden.
Ich habe unzählige Abende damit verbracht, an diesen Details herumzuschrauben.
Weil ich dachte: Nur wer Pins perfektioniert, bekommt auch Klicks.
Und ja – hochwertige Pins sind wichtig. Aber sie dürfen uns nicht auffressen.
Irgendwann kam dieser Moment, an dem ich dachte:
Es muss doch einen schnelleren Weg geben, ohne dass alles aussieht wie generischer Einheitsbrei.
Also habe ich angefangen, mit KI zu experimentieren.
Und jetzt, 1 Jahr später sieh selbst:

1 Jahr Trial and Error mit verschiedenen KIs
Ich war ehrlich gesagt ziemlich skeptisch.
Denn viele der ersten KI-Bilder, die ich sah, wirkten seltsam künstlich. Menschen mit sechs Fingern, Räume ohne Perspektive – das war alles andere als überzeugend.
Nach vielen Tests, unzähligen Fehlversuchen und einem Jahr voller Aha-Momente kamen dann endich die ersten Bild, das aussahen, als wäre es echt fotografiert worden…
Ich nutze aktuell eine Kombination aus KI-Bildgenerator (verschiedene), Canva und meiner eigenen Pin-Struktur.
Und ich wollte natürlich dann wissen, ob das wirklich funktioniert. Also habe ich den direkten Vergleich in Pinterest gemacht.
Und nun an dich: welches ist der Canva Pin und welcher der KI Pin? (Auflösung am Ende des Artikels)

Wenn du wissen willst, mit welchen Tools und Prompts ich das hinbekommen habe – ich zeige’s dir Schritt für Schritt in meiner KI-Videoanleitung.
KI vs. Canva – das ehrliche Experiment
Ich musste schmunzeln, als ich die Zahlen sah.
Denn sie zeigten mir: Es geht gar nicht darum, ob ein Pin von Hand oder mit KI gemacht ist. Entscheidend ist, wie er gestaltet ist – ob er Emotionen weckt, Klarheit hat, einen echten Nutzen zeigt.
Was einen wirklich guten Pin ausmacht
Über die Jahre habe ich gelernt, Pins nicht als hübsches Designstück zu sehen, sondern als kleine Kommunikationsform.
Ein Pin ist wie ein kurzer Blickkontakt. Wenn er nicht innerhalb von Sekunden verstanden wird – vorbei.
Diese fünf Prinzipien begleiten mich, egal ob ich manuell oder mit KI arbeite:
- Ein klarer Fokuspunkt: Dein Auge braucht Orientierung – etwas, das hängen bleibt.
- Emotion statt Perfektion: Menschen reagieren auf Stimmung, nicht auf sterile Perfektion.
- Lesbarkeit vor Stil: Fancy Schriften sind nett, aber Klarheit gewinnt immer.
- Farben mit Bedeutung: Warme Töne laden ein, kühle schaffen Distanz.
- Ein Text, der etwas verspricht: Der Nutzen muss in Millisekunden klar sein. Ich hab einen ganzen Artikel dazu hier geschrieben
Genau diese Prinzipien sind übrigens auch der Grund, warum KI-Pins bei mir funktionieren – weil sie menschliche Wirkung nachbilden, nicht bloß Oberflächen.
Und das Beste: Diese Prinzipien kann man der KI beibringen.
Wenn du weißt, wie du sie anleitest, fängt sie an, genau diese Wirkung zu erzeugen – fast so, als hätte sie verstanden, was du fühlst.

Aber ist das nicht irgendwie… unecht?
Die Frage kam bei mir natürlich auch auf.
Darf man KI nutzen, wenn man eigentlich „authentisch“ sein will?
Ich glaube: ja.
Denn seien wir ehrlich – jedes Stockfoto ist inszeniert.
Der Unterschied ist nur: Mit KI bestimme ich, was gezeigt wird.
Ich kreiere eigene Szenen, eigene Bildstimmungen – keine tausendfach kopierten Stockbilder, sondern etwas Eigenes.
Das fühlt sich für mich ehrlicher an, nicht weniger.
KI ersetzt keine Kreativität. Sie ist mein Werkzeug, nicht mein Ersatz.
Ich gebe die Richtung, das Gefühl, das Ziel – und die KI hilft mir, das schneller sichtbar zu machen.
Mein Fazit – und ein kleiner Blick hinter die Kulissen
Wenn ich heute zurückblicke, bin ich froh, dass ich’s ausprobiert habe.
Nicht, weil jetzt alles perfekt ist – im Gegenteil. Manchmal liefert mir die KI Dinge, bei denen ich laut lache.
Aber sie schenkt mir Zeit. Freiheit. Und das Gefühl, wieder spielerisch gestalten zu dürfen.
Wenn du neugierig bist, wie das funktioniert – welche Tools ich nutze, welche Prompts ich verwende und worauf du achten solltest, damit deine Pins realistisch und klickstark werden –
dann wirf gern einen Blick in meine KI-Videoanleitung.

Ich zeige dir dort Schritt für Schritt, wie du selbst in wenigen Minuten professionelle Pins erstellst – ganz ohne Design-Ausbildung und mit viel Aha-Moment-Garantie.
Denn manchmal liegt die wahre Kreativität nicht im Perfektionieren, sondern darin, die Kontrolle ein Stück weit loszulassen.
Und das fühlt sich – ganz ehrlich – ziemlich gut an.
Happy Pinning 💕
Auflösung: links ist der Canva Pin und rechts der KI Pin
